Heimat ist kein Ort. Heimat ist ein Gefühl.
Ich habe lange gedacht, Heimat sei eine Adresse. Ein Stadtteil. Ein Schlüsselbund. Ein Supermarkt, in dem du weißt, wo alles steht. Und ja – das ist bequem. Aber es ist nicht das, was bleibt, wenn du wirklich unterwegs bist. Es ist nicht das, was dich trägt, wenn alles andere wegfällt.
Nach meiner Weltreise hat sich die Frage verändert. Nicht theoretisch, sondern praktisch: Wo ist eigentlich „Zuhause", wenn du dich in mehreren Städten gleichzeitig lebendig fühlst? Wenn du merkst, dass du in einem Hotelzimmer in einer fremden Stadt plötzlich ruhiger bist als in deiner eigenen Wohnung? Das irritiert erst. Und dann befreit es.
Ich glaube, Heimat ist eine Art innerer Zustand. Ein Gefühl von „Ich darf hier sein". Und dieses Gefühl hängt weniger an Wänden als an Menschen. An Gesprächen. An Blicken. An der Art, wie du dich selbst behandelst. Du kannst dich fremd fühlen in deiner eigenen Stadt. Und du kannst dich zuhause fühlen an einem Ort, den du zum ersten Mal betrittst. Das hat weniger mit Geografie zu tun als mit innerer Haltung.
Manchmal ist Heimat auch ein Moment: morgens, wenn du wach wirst und für zehn Sekunden nicht weißt, in welchem Land du bist – und es ist dir egal, weil du dich trotzdem sicher fühlst. Oder wenn du in einer fremden Stadt durch kleine Straßen läufst, dir einen Kaffee holst, Leute beobachtest und merkst: Ich bin nicht verloren. Ich bin nur unterwegs. Und das ist ein Unterschied.
Regret Nothing heißt hier: nicht an einer Vorstellung von Heimat festkleben, die längst zu klein geworden ist. Heimat darf wachsen. Heimat darf sich verändern. Und manchmal wächst sie genau dann, wenn du dich traust, fremd zu sein. Wenn du aufhörst, dich festzuhalten, und anfängst, dich zu finden. beginnt alles mit einer Idee. Vielleicht willst du ein Unternehmen gründen. Vielleicht möchtest du ein Hobby in etwas Größeres verwandeln. Oder vielleicht hast du ein kreatives Projekt, das du mit der Welt teilen möchtest. Was auch immer es ist – die Art und Weise, wie du deine Geschichte online vermittelst, kann einen gewaltigen Unterschied ausmachen.
Mach dir keine Gedanken darüber, professionell zu klingen. Klinge einfach wie du selbst. Es gibt über 1,5 Milliarden Websites da draußen, doch es ist deine Geschichte, die diese von allen anderen unterscheiden wird. Wenn du deinen Text laut vorliest und in deinem Kopf nicht deine eigene Stimme hörst, ist das ein gutes Zeichen dafür, dass du noch Arbeit vor dir hast.
Sei klar, sei selbstbewusst und denk nicht zu viel nach. Das Schöne an deiner Geschichte ist, dass sie sich immer weiter entwickeln wird – und deine Website mit ihr. Dein Ziel sollte darin bestehen, dass sie sich im Hier und Jetzt richtig anfühlt. Alles Weitere kommt von selbst. Das tut es immer.

